Die Thailändische Küche
Mittwoch, 18. März 2009 | Autor: admin
In Thailand ist wie in China und Japan der Reis, vor allem der Jasminreis das Grundnahrungsmittel. Die Küche Thailands ist eine Mischung aus europäischen, indischen und chinesischen Einflüssen. Im Laufe der Jahrhunderte sind diese zu einer Landesküche verschmolzen. In vier Regionalküchen eingeteilt, unterscheiden sich diese Regionen mehr oder weniger stark voneinander und haben jeweils eigene typische Gerichte. Die wichtigsten Gewürze und Kräuter sind der Ingwer, die Limettenblätter, das Zitronengras, das Basilikum und das Knoblauch. Desweiteren der Dill, die Fischsauce, die Galangawurzel, die Tamarinde, der Koriander und der chinesische Ingwer. Ein typisch thailändisches Menü besteht aus einer Suppe, einem Curry-Gericht oder einem scharf gewürzten Salat und einer Sauce mit Gemüse und Fisch zum dippen. Die Speisen werden zusammen serviert, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen scharf und mild kann so hergestellt werden. Curry ist in Thailand nicht so verbreitet wie in Europa. Hier werden eher Chillies zum würzen verwendet.
Die wenigen Gerichte, die mit Curry gewürzt werden, haben den Überbegriff Gaeng. Die Tom Yam ist eine scharf gewürzte, saure Suppe. Diese wird mit Zitronengras, Galangal, Chillies, Schalotten, Tamarinde und Fischsauce gewürzt. Mit verschiedenen Einlagen wie Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch wird die Suppe traditionell zu Reis serviert. Das Som Tam ist ein sehr beliebtes Gericht im Isaan. Zwiebeln, Lang-Bohnen, Salz, Chilischoten, klein gehackte grüne Papayas, Tomaten und geröstete Erdnüsse werden mit Fischsauce gewürzt – ein sehr scharfes Gericht. Früher wurde mit den Fingern gegessen, doch heute sind Löffel und Gabel in Gebrauch. Die Gabel wird allerdings nur benutzt, um das Essen auf den Löffel zu schieben.

