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Die Chinesische Küche

Mittwoch, 1. April 2009 | Autor: admin

Die chinesische Küche unterteil sich in acht große Regionalküchen – Kanton, Jiangsu, Anhui, Sichuan, Zhejiang, Fujian, Hunan und Shandong – und stellt eine Ausdrucksform der chinesischen Kultur. Zu den europäischen Tischsitten unterscheiden sich die asiatischen erheblich. Es darf geschmatzt und gerülpst werden, auch darf mit vollem Mund gesprochen werden. Außerdem ist es in China völlig üblich, dass der Gastgeber immer mehr Essen anbietet, als von den Gästen verspeist werden kann. Würden die Speisen komplett verzehrt werden, wäre das ein Gesichtsverlust für den Gastgeber. Denn dann wäre dies ein Symbol dafür, dass zu wenig Essen angeboten wurde. Aufgrund der weitverbreiteten Lactoseintoleranz wird von den meisten Chinesen auf Milchprodukte verzichtet. Im Süden China´s werden vorwiegend Reisgerichte gegessen, im Norden dominieren Getreidegerichte. Die wichtigsten Nahrungsmittel sind Reis, Tofu, Sojasauce, Hühnerfleisch, Schweinefleisch, Enten- und Lammfleisch.

Die wichtigsten Koch-Utensilien in den Privathaushalten China´s sind natürlich der Wok, ein kleiner tonnenförmiger Tonherd, ein Pfannenwender, ein großes Küchenbeil, ein Reiskocher, ein Tontopf – um die Speisen warm zu halten und ein Bambuskörbchen als Dämpfeinsatz. Mit dem Wok kann man schnell und sparsam Gerichte zaubern. In China wird im Wok auf einem offenen Feuer gekocht, in Europa ist dies nicht möglich. Der europäische Wok hat nicht mehr viel mit dem asiatischen Wok gemein. Das richtige Servieren der Speisen ist wichtig. Zuerst werden die salzigen Speisen serviert, dann die süssen Gerichte. Die schweren Speisen werden vor den leichten Speisen serviert, die trockenen vor den Speisen mit Brühe. Um die Gäste vor der Müdigkeit zu retten, werden scharfe Speisen aufgetragen. Bevor zu viel Wein getrunken wird, sollten süsse oder saure Saucen anregen.

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Thema: Chinesische Küche

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