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Allgemeines zur Kasachischen Küche

Mittwoch, 13. Mai 2009 | Autor: admin

Die kasachische Küche hat einen praktisch gewürzfreien Stil. Die benachbarten zentralasiatischen und slawischen Länder beeinflussen die Kochkünste. In der ganzen Region existieren parallel die dunganische, die koreanische, die uigurische und die armenische Küche. Kasachstan´s Küche ist reich an Fleisch, Reis und Getreide. Frisches Obst und Gemüse sind eher eine Seltenheit. Das Land ist vor allem für seine Pferde- und Hammelfleischgerichte bekannt. Am bekanntesten ist wohl das Schaschlik, welches meist mit rundem, ungesäuertem Fladenbrot gegessen wird. Aber auch Plow hat seinen Bekanntheitsgrad. Plow beziehungsweise Pilaw ist ein Reisgericht mit Hammelfleisch und gelben Mohrrüben. Das Nationalgericht ist Beschbarmak, welches gekochtem Pferde- oder Hammelfleisch und mit Lasagneähnlichen gekochten Teigfladen hergestellt wird. Beschbarmak bedeutet „5 Finger“, welches darauf hinweist, dass dieses Nationalgericht mit der Hand gegessen wird. Als Beilage werden Zwiebeln, Kasy oder Sucuk und Kartoffeln serviert. Kasy ist eine gekochte Wurst aus Pferdefleisch und Pferdefett und wird mit viel Knoblauch hergestellt.

Manti, mit Fleisch, verschiedenen Kräutern und Gewürzen gefüllte Teigtaschen, sind auch sehr beliebt. Diese werden in speziellen Töpfen gegart. Das Nationalgetränk ist Kumys, gegorene Stutenmilch. Ein weiteres Sauermilcherzeugniss ist Schuwat, gegorene Kamelmilch. Gastfreundschaft wird in Kasachstan groß geschrieben. Zu Ehren des Gastes wird häufig extra ein Tier wie zum Beispiel ein Hammel geschlachtet. Der gekochte Kopf des Hammels bildet den Höhepunkt des Festmahls. Der Gastgeber oder der Älteste am Tisch verteilt das Fleisch nach einem bestimmten Ritual. Unter anderem bekommen die Kinder die Ohren serviert, sie sollen den Älteren besser zuhören. Die Erwachsenen essen zuerst, die Kinder verspeisen die Reste. Nach der Mahlzeit wird meist Tee getrunken.

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Thema: Kasachische Küche

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