Allgemeines zur Tibetischen Küche
Samstag, 16. Mai 2009 | Autor: admin
Auf dem Dach der Welt, in Tibet, herrschen rauhe klimatische Bedingungen. Deshalb ist die tibetische Küche und die Landwirtschaft eingeschränkt. In der tibetischen Küche sind Fleisch- und Milchprodukte, aber auch Hirse, verschiedene Gemüsesorten, Hülsefrüchte und Gerste die Basis. Unter den Milchprodukten sind vor allem Yak und Dzo sehr beliebt. Die beliebteste Speise in Tibet ist Tsampa, dieses Vollkornmehl aus gerösteter Gerste wird mit heißem Buttertee angerührt. Man kann Tsampa als Brei oder auch zu einer Teigkugel geformt essen. Die Nomaden essen dazu noch Tsampa und trinken Buttertee. Meist wird in den Städten mit Stäbchen gegessen, oft aber auch mit dem Löffel, dem Messer oder der Hand. Die Getränke sind vor allem Buttertee, Gerstenwein, Hirsebier, Joghurt und Sauermilch. Bei Feierlichkeiten wird mit einer kalten Vorspeise begonnen, danach wird entweder ein Hauptgericht oder mehrere Tellergerichte angeboten. Zum Dessert gibt es meist nur Tee. An den Feiertagen in Tibet, wie etwa Losar – das tibetische Neujahrsfest – sind die Tische üppig gedeckt. Grundbestandteil auf den Tischen sind Droma (Reis mit kleinen Kartoffeln), Dresi ( süsses Reisgericht mit Rosinen und Butter) und Kapse ( frittierte Süßspeise).
Desweiteren sind Tsampa, Brot, Fleisch und Buttertee auf dem Tisch zu finden. Einen Tag vor Neujahr werden Guthuk hergestellt. Dies sind traditionelle Teigwaren, aus Getreide und Käse hergestellt. Außerdem füllt der Koch noch Salz, Wolle, Reis, Kohle oder Paprika in die Guthuk. Dies hat bestimmte Bedeutungen. Salz und Reis bedeuten sind ein gutes Zeichen. Kohle zeigt, dass die Person ein schwarzes Herz hat. Wer Paprika in seiner Kugel findet, ist zu redselig.

