Das bekannteste japanische Gericht in Deutschland und auch dem restlichen Westen ist wohl Sushi. Erkalteter, gesäuerter Reis wird mit Fisch (roh oder geräuchert) und meist auch mit getrocknetem und geröstetem Seetang – dem Nori – hergestellt. Desweiteren kann Sushi mit Meeresfrüchten, Tofu, Avocado, Lachs, Surimi, Gemüse oder Ei hergestellt werden. Am besten geeignet ist der Koshihikari Reis, der eine dichtere und festere Struktur hat und sehr gute Klebe-Eigenschaften besitzt. Vor der Zubereitung wird der Reis gründlich gewaschen, dann mit einem Stück Kombu gekocht. Dann wird der gegarte Reis mit einer Würzmischung in einen Holzbottich gefüllt. Bis zur endgültigen Verarbeitung wird der Reis mit einem feuchten Tuch abgedeckt. Je nach Art des Sushi erfolgt dann die weitere Verarbeitung. Früher war es für die Bewohner entlang des südostasiatischen Flusses Mekong nur eine Konservierungsmethode für Süßwasserfisch. Nachdem der Fisch ausgeommen und gesäubert war, wurde er in gekochtem Reis in Gefäße eingelegt und fermentierte. weiter…